Künstlerin

Bouchra Khalili ist eine in Marokko geborene interdisziplinäre Künstlerin. Ihre Praxis artikuliert Augenzeugenberichte und das kollektive Gedächtnis von unterdrückten Geschichten, um restriktive Vorstellungen der “Bürgerschaft” in Frage zu stellen. 

Bouchras Arbeit wurde in zahlreichen internationalen Solo-Ausstellungen gezeigt, darunter Bildmuseet, Umeå (2021-2022), Museum of Fine Arts, Boston (2019), Museum Folkwang, Essen, Jeu de Paume National Gallery, Paris, MAXXI Museum, Roma, MoMA, Museum of Modern Art, New York (2016). Sie nahm auch an großen internationalen Ausstellungen wie documenta 14, 55. Biennale in Venedig, 18. Sydney Biennale, 10. Sharjah Biennale teil. Khalili ist Professorin und Leiterin der Abteilung Künstlerische Strategien an der Universität für angewandte Kunst, Wien, und Gründungsmitglied der nordmarokkanischen Künstlerorganisation „La Cinémathèque de Tanger.”